STRAFE – Zukunftsmusik aus dem Jahr 1996

Wir schreiben das Jahr 1996 und bald wird das Spiel „STRAFE“ erscheinen, und mit geradezu fotorealistischen Grafiken und Hardcore-Gameplay einfach alles von diesem Planeten fegen.

Ich hoffe, Ihr seid also bereit, wenn am 28. März dieses Spiel auf dem Markt einschlägt und eure Köpfe zum schmelzen bringt, wenn Ihr nicht hart genug seid. PS4-Spieler werden später auch in den Genuss kommen.

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Vor kurzem luden Devolver Digital und Pixel Titans Mitgründer Thom Glunt daher zu einer Präsentation dieses futuristischen Meisterwerks ein.

Die Story von STRAFE ist ziemlich einfach, denn man spielt einen Weltraumschrott-Sammler, der sich von dem großen Sammlerschiff Icarus anheuern ließ und mit dem man an den bisher kaum erforschten Rand des bekannten Systems flog. Dort sammelte man fröhlich in einem kleinen Schiff das begehrte Material und als man schließlich fertig ist, ist das Schiff weg. Einzig ein Teleportersignal ist noch aktiv, keine Meldungen, keine Coms. Also schnappt man sich sicherheitshalber seine Lieblingswumme, springt in den Teleporter und beim Eintreffen auf Icarus feststellen, dass alle Crewmitglieder tot, untot oder wahnsinnig sind. Da bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als sich mal durch das ganze Schiff zu ballern.

STRAFE bietet jedem Hardcore-DOOM und UNREAL Spieler quasi alles, was man so braucht. Denn die ultra-realistische Grafik ( wir haben ja 1996) ist ihrer Zeit weit voraus, das Gameplay ist schnell und intensiv und die Waffen machen Spaß und bringen Abwechslung.

Das Spiel beginnt mit einer von 3 wählbaren Waffen: Der Schrotflinte (kurze Distanz), dem Maschinengewehr (mittlere Distanz) und einer Lasergun (hohe Distanz). Jede Waffe bringt ihre Vor- und Nachteile mit sich und ist im Spielverlauf noch aufwertbar, so dass man nicht einfach nur eine Waffe, sondern später ein Präzisionsinstrument des Tötens hat. In den Maps liegen zusätzlich weitere Waffen verstreut, die man nutzen kann, um die Horden zu bekämpfen. Beispielsweise der allseits beliebte Raketenwerfer, der sich ohne Munition immer noch als großer Knüppel eignet.

Die Level sind dabei halb prozedual, halb vorgegeben, den Entwickler Glunt hat uns erzählt, dass es bisher ca. 50 vorgefertigte Level gibt, eine Spielrunde hat dabei aber 4 Zonen a 3 Level. Also wird jede Runde etwas anders, aber der Grundaufbau der Level wird irgendwann bekannt. Auch die Gegnerverteilung soll sich jedes mal ändern und damit natürlich auch das Gameplay.

Wer noch immer nicht überzeugt ist: Es wird auch Geheimnisse geben. In den Karten sind geheime Räume, geheime Waffen und geheime Gegner versteckt, die wiederum auch Anspielungen auf andere Spiele sein können, oder ein Minispiel freischalten.

Am Ende des Spiels erwartet den Spieler dann ein großer und böser Boss. Glunt verriet, man wollte sich mit der Entwicklung eines richtigen Endbosses beschäftigen, statt den Spieler mit Zwischenbossen aus dem Spielflow zu holen. Denn der Flow ist alles, der Flow ist entscheidend.

Neben dem normalen Spiel wird es auch noch 3 Modi geben, in denen man sich per Rangliste mit anderen Spielern messen kann:

  • wöchentlicher Speedrun: eine festgelegte Map muss so schnell wie möglich absolviert werden
  • wöchentliche Arena: ein Hordemodus, der es in sich hat, vergieße Blut um Perks freizuschalten
  • tägliche Challenge: mit wechselnden Aufgaben für jede Menge Herausforderungen

Nun aber mal ernsthaft:

Natürlich sieht STRAFE für 2017 sehr altbacken aus, aber Grafik ist nicht alles. Die Spieler wollen mittlerweile wieder mehr Gameplay, mehr Freude statt großen Bildern und in seiner Einfachheit passt in Strafe trotzdem alles zusammen. Hier werden Retro-stylische Grafiken mit neuen Ideen vermischt, hier kommen die guten Sachen zusammen und es lohnt sich definitiv, wenn man das Spiel im Auge behält und ihm eine Chance gibt.

 

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