Tom Clancy’s The Division – Ersteindruck /Crimocheck

Ich habe mir vorgestern endlich doch mal einen Key zu The Division gekauft und werde euch mal ein paar meiner Eindrücke und mein bisherigen Eindruck schildern.

Schon als The Division angekündigt wurde und die ersten Trailer kamen, war ich ein bisschen Angefixt. Aber da der Hypetrain ja gerne mal Leute überrollt, wollte ich lieber den Release abwarten, mich nicht zu sehr spoilern und erst nach den sonst mittlerweile so typischen Day-One-Patches und Balancings einsteigen. Natürlich ist der Preis bei so einem großen Titel auch so eine Sache, der ist mittlerweile auf rund 33€ (je nach Seite) gesunken.

Zurück zum Titel.

Die Story von The Division ist nicht unbedingt neu oder überraschend, dafür aber eine mögliche Zukunft, mit möglichen Verschwörungen und einem gar nicht so abwegigen Grad an Realismus.

Ein Virus wurde über Dollarnoten verteilt und befällt die Einwohner der Welt. Städte werden abgeriegelt, Gesunde evakuiert und Kranke so gut es geht behandelt. In mitten dieses Chaos gibt es Menschen, die für solche Fälle rekrutiert, unterwiesen und trainiert wurden: Die Division.

Mit der Direktive 51 wurde der Befehl des Einsatzes erlassen und so begeben wir uns nach Manhattan und müssen dort die Stadt so gut wie möglich retten.

Dafür brauchen wir ein Hauptquartier mit medizinischen Personal, eine Technik- und eine Sicherheitsabteilung.

Und während man versucht die entsprechenden Experten zu suchen, stellen sich verschiedene Fraktionen gegen uns, von Plünderern bis hin zu den Cleanern, die alle Spuren des Virus vernichten wollen.

division fraktionen

Um also den Kampf zu gewinnen, bietet es sich an im Team mit anderen Agenten zu arbeiten und so besseren Loot, mehr EP und mehr Cash zu bekommen.

Das Gameplay von Division ist dabei besonders gut gelungen, denn im Gegensatz zu MMO-Shootern wie Destiny wird hier auf das Deckungssystem wert gelegt. Fast überall kann man einfach in eine Deckung schlüpfen, zwischen den Deckungen wechseln und bekommt je nach Skillung dabei sogar Schadensreduktion oder mehr Geschwindigkeit.

The Division
The Division

Mit steigenden Level und voranschreitender Story sammelt man neue Ausrüstung mit besseren Werten und schaltet über das Hauptquartier neue Skills, Talente und passive Boni frei. Die Skills (z. Bsp eine Haftgranate) lassen sich dann noch anpassen und so kann sich jeder Spieler individualisieren und seinen eigenen Stil finden.

Die Steuerung läuft sowohl mit Gamepad als auch Tastatur und Maus, eine leichte Zielhilfe ergänzt dabei die Steuerung, stört aber nicht und ist nicht overpowered.

Die Grafik ist unglaublich gut gelungen. Nicht nur das man Manhattan nachgebaut und dem Setting angepasst hat, es kommt auf viele Details an, die in der Stadt liegen. Wohnungen sind begehbar, Müll liegt in den Ecken und immer wieder kommen bedürftige Zivilisten auf einen zu und bitten um Hilfe oder Lebensmittel. Zusätzlich haben wir gerade Winter in Manhattan, und eines schönsten Details ist wohl der Schnee. Mal viel, mal wenig, mal gar keiner, aber er macht das Setting irgendwie komplett.

The-Division-

Mein Eindruck nach rund 10 Stunden Spielzeit:

The Division ist ein gelungener MMO-Shooter in so ziemlich allen Belangen.

Man kann die Stadt erkunden und findet nicht nur Kämpfe sondern auch viele versteckte Hinweise auf die Menschen vor dem Ausbruch.

Die Kämpfe sind anspruchsvoll, aber auf Dauer nicht immer abwechslungsreich, was sich aber mit dem Patch von neulich nochmal etwas ändern könnte.

Die Grafik ist einfach unglaublich gut umgesetzt, vorausgesetzt der PC bzw. das System macht das mit.

Sound und Gameplay stimmen einfach und schaffen eine Atmosphäre voller Düsternis und Bedrohung mit einem Hauch von Hoffnung.

Ich denke, wem das Genre des Shooters Spaß macht und gerne im Team arbeitet, der sollte jetzt einen Blick auf The Division werfen, denn es macht einfach eine ganze Menge richtig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.