Angezockt: Planet Coaster 1.0

Seit dem 17.11. ist Planet Coaster
aus dem Hause Frontier Development nun offiziell released.
Ich habe mir die Entwicklung seit der Alpha im April mal genauer angeschaut…

Was ist bei Planet Coaster passiert?

Seit der ersten Alpha-Phase hat sich viel getan. Damal gab es nur wenige Flatrides
und gerade mal grob den Achterbahn-Editor.
Hauptaugenmerk lag damals auf dem modularen Bauen.
Es folgten 2 weitere größere Alpha-Phasen und eine bombastische Beta.
In der Zeit wurde massig Content nachgelegt. Wasserbahnen, viele Achterbahnen, ua. die Holzachterbahn
und auch eine Parkeisenbahn.

Rummel hier, Rummel da

Das ist es ja, im Gegensatz zu anderen Freizeitpark-Simulationen,
errichtet man hier nicht stupide ein Fahrgeschäft nach dem anderen,
sondern hat die Möglichkeit der freinen…
und ich meine wirklich freinen Gestaltung seines Parks.
Angefangen von simplen Grünzeug am Wegesrand,
bis hin zu komplexen Gebäuden, die Attraktionen und Läden einschließen
oder einfach „nur so“ dort stehen. Außerdem kann man auch Effekte,
wie Wasser oder Nebel hinzufügen. Das gibt optische Reize.

Für den Sandkasten zu alt?

Wer sich richtig austoben will, der nuzt den Sandbox-Modus und kann ohne auf Finanzen (oder Parkverwaltung) zu achten, wild drauf losbauen und seine eigene kleine Welt erschaffen. Im Vergleich zu dem Gelände eines Alpha- bzw. Beta-Parks, wurde zum Release die Grundfläche um das 2,5fache angehoben.
Wer etwas gefordert werden will, der nehme die Herrausforderungen.
Ähnlich dem o.g. Modus startet man auch bei Null, ist aber an finanzielle Einschränkungen und Ziele gebunden.
Zu guter Letzt gibt es noch die Kampagne.
In dieser wird man in Hilfe-bedürftige Parks geschickt, um diese wieder flott zu machen.
Gerade die Anfangsaufgaben führen einen dezent an das Spiel heran, ohne dabei als nerviges Tutorial zu gelten.
Apropos Tutorial: Man gelangt vom Hauptmenü zu ein paar Anleitungen auf dem YT-Kanal von Planet Coaster.

Und sonst so?

Grafisch ist das Spiel für eine Wirtschaftssimulation, die sich mit dem Bau von Freizeitparks beschäftigt sehr weit und genial.
Da wurde nicht an Details gespart. Ein gutes Beispiel ist ua. die Holzachterbahn, bei der man bei genauem Hinsehen die Bolzen und die Maserung der einzellnen Stützen erkennen kann.
Außerdem wurde stark an der Performence geschraubt. Wurde es früher ab einer gewissen Anzahl an Szenerie und Attraktionen oft ruckelig, so ist das Spiel heute auch mit etwas älteren Grafikarten , allerdings mit Herabsetzen der Einstellunen) durchaus flüssig spielbar.
Mit dem Start der Alpha-3 wechselte man auch zu Steam und erweiterte das Ganze um den Workshop. So kann man als Bastler seine Gebäude, Szenerie oder gar ganze Parks mit anderen Teilen.

Fazit

Als Begleiter seit der ersten Alpha, bin ich bis heute von den Möglichkeiten von Planet Coaster begeistert.
Wer durch Mods damals in RollerCoaster Tycoon 3 seinen Spaß am freien Gestalten hatte,
wird hier auch auf seine Kosten kommen. Noch ist die Auswahl an Szenerie begrenzt.
Aber ich gehe davon aus, dass Frontier seine Fans nicht im Stich lassen wird.
So viel Enthusiasmus, wie bereits in die entwicklung rein gesteckt wurde, kann die Hoffnung auf mehr nur schüren.

Ich spreche hier erneut eine absolute Kauf-Empfehlung für Planet Coaster, für Freizeitpark- und RollerCoasterTycoon-Fans aus!

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