Angezockt / Check: Planetbase

planetbase

Heute befasse ich mich mal mit einem kleineren Titel, der es mir so richtig angetan hat: Planetbase.

Der Mars, der rote Planet. Weite friedliche Ebenen voller Sand. Ab und an ein Hügel oder eine kleine Bergkette.

Der Traum der Erde: Auf einem anderen Planeten siedeln und eine Kolonie gründen.

Genau das ist die Essenz von Planetbase.

Eine Gruppe von Siedlern landet mit einer Kapsel voller Ressourcen auf einem unwirtlichen Planeten und muss sich ein Heim errichten.

Die Prioritäten sind dabei ganz klar gegeben: Strom, Wasser, Nahrung!

„The Martian“ lässt grüßen.

Aber zum Glück sind wir nicht monatelang alleine, denn unter den Siedlern befinden sich allerlei Spezialisten wie Ingeneure, Botaniker und Sanitäter.

Und so beginnt das recht friedliche Besiedeln eines Planeten.

Die Schwierigkeit bei Planetbase liegt daher nicht darin, eine Weltraumschlacht zu gewinnen oder ein Wettrennen mit einem Konkurrenten um die Ressourcen des Planeten, sondern um das Finden einer Balance zwischen Wachstum der Basis und den Bedürfnissen der Einwohner.

Ähnlich wie bei Banished muss man eine Farm anlegen, Nahrung und Ressourcen produzieren und alles instand halten, damit die Siedler nicht an Hunger oder Sauerstoffmangel sterben.

Wenn man erst einmal die Grundeinrichtungen gebaut hat und alles läuft, kann man sich dem Zuwachs widmen. Leider kann man die Siedler bisher nicht zu einem Stell-Dich-Ein einladen um die Population zu erhöhen, sondern muss via Landeplattform neue Siedlerraumschiffe anlocken. Ausserdem kommen auch Händler vorbei und wollen für teilweise unverschämte Preise (über 50% Aufschlag) handeln. Aber diese Händler bringen nützliche Ressourcen und Technologien mit, die wiederrum eine effizientere Basis ermöglichen.

planetbase screenshot1

Und um so besser die Basis läuft, um so mehr steigt die interstellare Ruf, was irgendwann auch dazu füren kann, dass wir doch kämpfen müssen. Denn ab einem bestimmten Wert kann es zu Überfällen kommen, denen man aber mit einer Waffenkammer entgegen wirken kann.

Trotz dieser kleinen Unannehmlichkeit besteht die größte Gefahr doch immer noch in der Überschätzung und Fehlkalkulation. Wächst die Basis zu schnell, fehlen Strom sowie Nahrung oder sogar Sauerstoff in entfernten Bereichen. Dazu können gelegentliche Meteoriten einen Verbindungstunnel beschädigen und somit Teile der Basis abschneiden.

Aber genau das macht doch schließlich den Reiz an Aufbau-Simulationen mit Mikromanagement aus:

Die Balance muss stimmen!

Und genau das tut es bei Planetbase.

Für rund 20€ bekommt ihr bei Steam eine umwerfende Strategie-Simulation, die eine Menge Spaß macht, mehrere Planeten mit höherem Schwierigskeitgrad bietet und immer noch um kleine Features ergänzt wird.

Planetbase Screenshot 2

Planetbase wurde entwickelt von Madruga Works.

Planetbase Key bei MMOGA aktuell 15,99€

Andreas Niggemann, Nerdwork, Chris Mauer gefällt dieser Artikel

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