SW: TOR – Vom Padawan zum Jedi

Bioware’s neues MMO „Star Wars – The Old Republic“ erscheint wenige Tage vor Weihnachten. Ich hatte bereits das vergnügen an diesem Wochenende in das Spiel rein zu schnuppern.

TOR spielt etwa 300 Jahre nach den Ereignissen aus „Star Wars: Knights of the Old Republic I & II“ und somit mehr als 3500 Jahre VSY (Vor der Schlacht von Yavin 4 – SW Episode IV). Das Imperium der Sith hat sich gewaltig vergrößert und griff mehere Welten der Republik an. Der letzte überfallene Planet war Coruscant, der Hauptsitz des Galaktischen Senats. Dabei wurde viel zerstört. Auch der Jedi-Tempel musste leiden. Die neue Zuflucht befindet sich auf Tython. Um dem Treiben eine Ende zu bereiten wurde ein brüchiger Friedensvertrag unterzeichnet. Jetzt, einige Jahre später greifen die Sith erneut an. Der Krieg steht bevor…

Ich habe mir zum reinschnuppern den Jedi-Ritter gewählt. Als Padawan wird man direkt nach Tython, dem Sitz des Rates der Jedi gerufen. Kaum angekommen werden die nahe gelegenen Trainigswiesen von primitiven Wesen angegriffen. Doch etwas stimmt nicht. Die Fleischräuber, so der Name der Kreaturen benutzen fortschrittliche Waffen. Als Padawan wird man beauftragt, dieser Sache nach zu gehen. Es stellt sich heraus, dass ein abtrünniger Jedi den Fleischräubern Waffen gibt. Einige beherschen sogar Kenntnisse über die Macht. Man schafft es diesem Treiben ein Ende zu bereiten, rettet seinen Meister, enthüllt die Geheimnisse des Planeten und erhält als Dank sein eigenes Lichtschwert. Kaum wurde man in den Rang eines Jedi erhoben, wartet der nächste Auftrag auf einen. Ziel: Coruscant, die galaktische Hauptstadt!

 

Mein Fazit nach den ersten 10 Level: Ich bin sehr überrascht. Das Spiel sieht solide aus und es macht Spaß als Jedi mit dem Schwert den Gegner eins zu verpassen. Im Gegensatz zum ersten Star Wars MMO „Galaxies„, welches ich vor Jahren mal angespielt hatte, wirkt es wesentlich durchdachter und nicht so verwirrend. Man muss nicht unbedingt viel über die Geschichte aus Star Wars wissen (Bücher, Comics, etc.), die Filme reichen um zu erkennen wer Gut und wer Böse ist und worum es geht. Logikfehler sind daher nahezu ausgeschlossen, da bekannte Charaktere erst in einigen tausend Jahren existieren. Die Grafik ist gut, der Sound macht auch was her. Je Gebiet oder ob man sich in einem Kampf befindet ertönt eine andere Melodie. Die Sprachausgabe ist überwältigend. Missionsdialoge gehören zur Tagesordnung, sowie wählbare Antworten. Je nach Art der Antwort kann man zur Hellen Seite oder zur Dunklen Seite der Macht gelangen. Zwar wird man als Jedi nie zum Sith, aber abtrünnig. Dadurch kann man Zugang zu bestimmten Items oder Missionen bekommen oder es bleiben einige einem verwehrt. Das Spielgefühl geht wie von alleine. Zwar besteht der Anfang aus bekanten Aufgaben wie „Töte X hiervon..„, aber das Sind Bonusmissionen. Die eigentlichen Missionen dienen eher der Aufklärung von Geheimnissen. Zwar wurde das MMO-Rad seit World of Warcraft nicht neu erfunden, aber mit TOR zumindest aufgepimpt. Ich kann jedem Star Wars-Fan das Spiel empfehlen. Achja, während des Aufstiegs zum Jedi erhält man auch seinen ersten Gefährten. Einen Astromech-Droiden namens T7-O1. Wer also schon immer mal eine rollende Blechtonne neben sich haben wollte, ist bei dieser Klasse genau richtig.

3 thoughts on “SW: TOR – Vom Padawan zum Jedi

  1. Hab die Nacht bis 5Uhr gezockt. Macht echt Laune

    Sollte eigentlich ein Video werden mit vielen Szenen und Text… tja, Leider haben die Batman Aufzeichnugen meinen Speicher vollgemüllt ^^

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